17 Tage zentrale Mongolei mit Naadamfest

Reisetermin 01.07. bis 17.07.2018
Teilnehmer 4-15 Preis EUR 3000,- (Flug inkl.)

Zur Zeit der mongolischen Nationalfeiertage, dem Naadamfest, bereist Ihr die zentralmongolischen Gebirgs- und Steppenlandschaften mit ihren Flüssen, Seen, buddhistischen Klostern, heißen Quellen und der einzigartigen mongolischen Nomadenkultur (Nomadenbesuche sind praktisch jederzeit möglich). Besonders hier, auf dem Land, westlich von Ulan Bator, sind die zum Naadam überall im Land stattfindenden Wettkämpfe im Ringen und Bogenschießen, die Pferderennen sowie die Feierlichkeiten drum herum besonders authentisch. Nicht nur die Bilder von der beeindruckenden Landschaft, sondern auch die Mongolen selbst in Ihrer farbenprächtigen Festtagskleidung werden Euch sicherlich lange im Gedächtnis bleiben.

Abgesehen von etwas Komfortverzicht (wegen der Zeltübernachtungen) kann im Grunde jeder an dieser Reise teilnehmen, da alle Exkursionen optional sind.

Reisebeschreibung: Unsere Route führt uns von Ulan Bator in Richtung Westen: Durch Steppen- und Waldlandschaften, zu Seen und Vulkanen, in das Arkhangai-Gebirge und Kleinwüsten, zu alten Klöstern und heißen Quellen. Die Reise beginnt mit dem Flug von Berlin in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Nach einer Stadtbesichtigung und dem Besuch des Klosters Gandan geht es mit unseren russischen Allradbussen los in die Steppe. Das erste Zeltlager schlagen wir aber in der Kleinwüste Bayan Gobi auf, wo Ihr eine Dünenwanderung machen könnt.

In der ehemaligen Hauptstadt des mongolischen Weltreichs unter Dschingis Khan, Karakorum, ist unser nächster Stopp. Von der einstigen Größe der Stadt ist heute allerdings nicht mehr viel zu sehen: Aus den Trümmern Karakorums wurde im Jahr 1586 das ebenfalls riesige (und sehenswerte) Kloster Erdene Zuu erbaut, das während der Säuberungen der Kommunisten in den 1930er Jahren aber zum Teil wieder zerstört wurde. Heute regt sich in den Klöstern langsam wieder das religiöse Leben. Nach einem Besuch von Erdene Zuu fahrt Ihr wieder in die Steppe und stattet einer Nomadenfamilie einen Besuch ab (die Gelegenheit dazu wird sich Euch noch öfter bieten). Hier werdet Ihr auch Eure Zelte aufschlagen.

Weiter geht es durch das malerische Orkhontal, von wo wir zu einer Wanderung zum auf einer Felsspitze erbauten Klosteranlage Tuvkhen aufbrechen. Am Fluss Orkhon befindet sich auch ein Wasserfall, der sich in eine Felsschlucht ergießt. Hier in der Nähe schlagen wir heute unser Lager auf.
Am 7. Tag der Reise erreicht Ihr schließlich die gebirgige Region Arkhangai. Dort übernachtet Ihr in einem Ger Camp (die mongolische Jurte heißt Ger) bei den heißen Quellen von Tsenkher.

Von Tsenkher fahrt Ihr nach Tsetserleg, wo Ihr das Museum für Nomadenkultur oder den Markt besuchen könnt. Abends campt Ihr am Fluss Tamir, wo man fischen, wandern oder evtl. auch Pferde mieten kann. In der Nähe steht der riesige Taikhar Fels, den einst ein heldenhafter mongolischer Ringer hier abstellte, um die Höhle der gefährlichen Drachenschlange zu verschließen… Doch KNUT-Reisen möchte nicht vorgreifen und den Mongolen nicht versagen, ihre Legenden selbst zu erzählen.

Weiter in Richtung Westen: Nach einem Abstecher zum Cañon des Flusses Chuluutyn, geht es zum Vulkan Khorgo, den man auch besteigen kann. Ihr übernachtet zwei Mal am spektakulär schönen Terkh Nuur See, denn hier kann man hervorragend wandern, ausreiten oder fischen. Der Weg zurück nach Ulan Bator führt, auf einer nördlicheren Route, am Ugii Nuur See vorbei, und wiederum bleiben wir zwei Nächte an diesem schönen Ort.

Während unserer Reise durch die Steppe steht uns noch ein besonderer Höhepunkt bevor. Denn es ist die Zeit des im ganzen Land abgehaltenen Naadamfestes, der „Olympiade der Mongolen“, mit Wettbewerben im Reiten, Ringen und Bogenschießen. Die offiziellen Feierlichkeiten finden in Ulan Bator vom 11.-13. Juli statt, aber die Wettkämpfe auf dem Lande, beginnen schon einige Tage zuvor. Hier ist es zwar nicht immer leicht vorherzusagen, wann wo welche Veranstaltung sein wird, aber dafür ist das Naadam auf dem Land noch eine wirklich ursprüngliche, echt mongolische Veranstaltung. Ganz sicher werdet Ihr hier einige besonders interessante Mongolei-Erlebnisse haben.

Nur noch eine halbe Tagesreise von Ulan Bator entfernt, besuchen wir außerdem den Hustai Nuruu Nationalpark. Hier kann man mit etwas Glück Wildpferde (Przewalski-Pferde) beobachten. Außerdem besteht hier die größte Chance die Leibspeise der Mongolen, das Murmeltier zu sehen, da es im Park nicht gejagt werden darf. In der Nähe des Parks campen wir ein letztes Mal, bevor es dann am nächsten Tag zurück nach Ulan Bator geht. Eine weitere Nacht in der Hauptstadt, dann geht es mit dem Flieger zurück nach Deutschland.

Achtung! Seit September 2013 benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum mehr für die Mongolei für Aufenthalte bis zu 30 Tagen. Andere Staatsbürger setzen sich bitte mit uns in Verbindung.

Anmeldung bis 20.05.2018
(später buchen nicht ausgeschlossen)

 

Leistungen

Hin- und Rückflug von Frankfurt oder Berlin-Tegel mit der MIAT; Übernachtungen in Zweierbelegung: im Gasthaus oder Hotel in Ulan Bator und 3 x im Jurtencamp; Zeltverleih (Zweierbelegung); Eintritte in Nationalparks und gemäß Programm; Vollpension außerhalb Ulan Bators (Koch fährt mit); Kaffee, Tee und 2 l Wasser pro Tag; Transfers in Allrad-Minivans; deutsch und mongolisch sprechende Reisebegleitung; Sicherungsschein; in Deutschland zu entrichtende Flughafensteuer und -sicherheitsgebühr.

Mitzubringen

Isomatte, Schlafsack und ein kleiner bis mittelgroßer Rucksack für Tageswanderungen.

Packliste (PDF)

Extrakosten

Einzelbelegung in Hotel, Zelt und Jurte (optional): 175 €

Anreise nach Frankfurt oder Berlin (Rail & Fly kostet zur Zeit 90 €); optionale Reittouren (ca. 4 €/h, 13-18 €/Tag); Verpflegung an 2,5 Tagen Ulan Bator; Reiserücktrittskosten- und Auslandsreisekrankenversicherung (letztere ist Pflicht!).

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