23 Tage Transsib & Trekking: von Moskau nach Peking

Reisetermin 15.07. bis 06.08.2018 / 12.08. bis 03.09.2018
Teilnehmer 6-15 Preis EUR 3080,-

23 Tage mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch die Kontinente und mit Aufenthalten in den Städten: Moskau, Irkutsk, Ulan Bator und Peking.
Outdoor: 4 Tage am Baikalsee mit Trekkingtour, 5 Tage mit Wanderungen durch die mongolische Steppe und Wüste (optional Kamel- und Pferdereiten) sowie 1 Tag Wandern in China auf der Großen Mauer.
Bahnfahrt: insgesamt rund 6 Tage in gemütlichen 4-Bett-Abteilen.

Für Reisende mit sportlicher Grundeinstellung geeignet.
Eine grundlegende körperliche Fitness ist Voraussetzung, Supersportler müsst Ihr aber nicht sein. Am Baikalsee müsst Ihr nur wenig Gepäck dabei haben, in der Mongolei reicht jeweils ein Tagesrucksack.
Für die Wanderung am Baikalsee sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung.
Möglichkeiten für Ausritte (fakultativ).

Reisebeschreibung:
Eure Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn beginnt in Moskau, wo Euch Eure deutsch- und russisch sprechende Reisebegleitung (die Euch während der gesamten Tour betreut) in Empfang nimmt. Dort angekommen, könnt Ihr die russische Millionenmetropole an zwei Tagen erkunden oder auch das Moskauer Nachtleben entdecken.

Am dritten Tag der Reise beginnt dann Euer Transsibirisches Abenteuer und Ihr besteigt den Zug in Richtung Osten. Nach knapp dreieinhalb Tagen Fahrt in komfortablen 4-Bett-Abteilen, während der Ural, europäische und sibirische Landschaften an Euch vorbeiziehen, erreicht Ihr die sibirische Großstadt Irkutsk. Gleich nach der Ankunft am Morgen geht es, zusammen mit einem örtlichen Guide, direkt in die sibirische Wildnis: zum Baikalsee. Von Sibiriern wird er als „Heiliges Meer“ bezeichnet, denn er ist der tiefste See und der größte Trinkwasserspeicher der Erde.

Eure erste Station ist das direkt am See gelegene, idyllische Dörfchen Bolschoje Goloustnoje. Bei einem Spaziergang durch das Dorf habt Ihr nun Zeit, nach der langen Bahn- und Autofahrt, euch ein wenig die Beine zu vertreten und dabei das russische Dorfleben kennenzulernen. Ihr übernachtet bei russischen oder burjatischen Familien. Am Abend könnt Ihr in der russischen Banja entspannen und Euch auf die Wanderungen in den nächsten Tagen vorbereiten.

Die kommenden drei Tage wandert Ihr dann zunächst in der Nähe des Dorfes und dann im entlegenen Pribaikalski Nationalpark am Ufer des Sees entlang bis zur Goldgräbersiedlung Bolschie Koty, heute ein idyllisches Dörfchen direkt an der steilen Baikalküste. Etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, wird die Wanderung entlang der abwechslungsreichen Steilküste sicherlich einer der Höhepunkte Eurer Reise. Die Tour ist sportlich aber für Leute mit ein wenig Alltagsfitness machbar, denn mitnehmen müsst Ihr nur das, was Ihr an den vier Tagen am Baikalufer benötigt – den Rest verstauen wir sicher in Irkutsk.

Übernachtet wird am Baikalsee im abgelegenen Dörfchen Bolschoje Goloustnoje, bei russischen oder burjatischen Gastfamilien, dann in den Hütten einer einfachen Rangerstation – immer unweit des Seeufers. Vom Zielpunkt Eurer Wanderung, das nur vom Wasser her erreichbare Bolschie Koty, geht es abends mit einem Schnellboot über den Baikalsee und den Fluss Angara wieder zurück nach Irkutsk, wo Ihr am nächsten Tag noch Zeit habt für eine Erkundung der Stadt. Die schöne Promenade am Fluss Angara lädt zum Schlendern und Flanieren ein. Besonders lohnenswert sind auch ein Besuch des historischen Zentrums mit seinen Kirchen, des quirligen Marktes sowie ein Bummel durch die Altstadt mit ihren vielen windschiefen, traditionellen Holzhäusern.

Am späten Abend brecht Ihr dann in die Mongolei auf und gelangt nach einer 32-stündigen Fahrt mit der Transsib, entlang des Ostufers des Baikalsees und durch die nordmongolische Steppe, in die Hauptstadt Ulan Bator. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt und einem Besuch des Klosters Gandan lernt Ihr mehr über die buddhistische Vergangenheit und Gegenwart der Mongolei. Bevor Ihr am 13. Tag eurer Reise in die wahre mongolische Schönheit aufbrecht, welche sich außerhalb der Städte befindet. Denn nicht nur die Natur, sondern auch die gastfreundliche, großzügige Kultur der Mongolei ist unter den Nomaden auf dem Land, am besten erhalten geblieben.

Zunächst fahrt Ihr in die Kleinwüste Bayan Gobi. Dort angekommen begebt Ihr Euch an den kommenden drei Tagen auf abwechslungsreiche Trekkingtouren durch die Sanddünen, Steppen und Berge der Mongolei, während Euer Hauptgepäck von unseren Geländewagen transportiert wird. Wer lieber reiten möchte als wandern, kann sich hier ein Pferd oder ein Kamel von der einheimischen Bevölkerung mieten. Die Route führt zunächst durch die Sanddünengebiete Dund Tasarhai und Khoid Tasarhai, dann entlang der Berge von Khogno Khan Uul. Von den Spitzen der Sanddünen hat man immer wieder tolle Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft aus Sand, Steppe und felsigen Bergen. Ihr wandert zum buddhistischen Bergkloster Erdene Khamb, besichtigt den alten Tempel (Uvgin Khiid) und macht Rast an der Heilquelle Nudnij Rashaan. Immer wieder bietet sich Euch auch die Möglichkeit, bei Nomadenbesuchen einen Blick in deren Gers (die mongolischen Jurten) zu werfen, bevor es wieder zurück nach Ulan Bator geht. Dort steigt Ihr erneut in die Transsibirische Eisenbahn ein und fahrt weiter in Richtung Peking.

Je näher Ihr der Millionenmetropole kommt, desto bergiger wird die Landschaft und es sind vielfach Teile der Großen Mauer zu sehen. Ihr erreicht Peking voraussichtlich gegen Nachmittag, so dass noch genügend Zeit bleibt um ein paar interessante Orte der chinesischen Hauptstadt zu erkunden. Der nächste Tag steht Euch zur freien Verfügung. Bei Bedarf könnt Ihr eine Stadtrundfahrt machen oder es können Fahrräder ausgeliehen werden.

Am vorletzten Tag eurer Reise macht Ihr eine Exkursion mit einer circa 10 km langen Wanderung von einem naturbelassenen, nahezu wilden Abschnitt bis zu einem restaurierten Teil der Großen Mauer. Der Weg von Jiankou nach Mutianyu ist trotz der kurzen Distanz schweißtreibend, denn er führt euch ständig bergauf und bergab über die zum Teil ruinöse Mauer bei spektakulärer Aussicht auf das Bauwerk selbst, die Berge und dichte Vegetation. In die chinesische Hauptstadt zurückgekehrt, tretet Ihr schließlich am nächsten Tag - mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck - Euren Rückflug an. 

Achtung! Zur Visa-Erteilung wird ein Reisepass benötigt, der mind. 6 Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist.

Anmeldung bis 15.05.2018 / 12.06.2018
(später buchen nicht ausgeschlossen)

 

Leistungen

alle Übernachtungen (in den Städten in Hotels und Gasthäusern, am Baikalsee in Rangerhütte in Mehrbettzimmern und bei Gastfamilien, in der Mongolei in Zelten oder Jurte); alle Bahnfahrten im 4-Bett-Abteil; Transfers und Exkursionen gemäß Programm; deutsch- und russischsprachige Reisebegleitung; lokale Guides am Baikalsee und in der Mongolei; Eintritte in Nationalparks am Baikal und in der Mongolei; Transfers gemäß Programm, z. T. im Allrad-Gefährt (durch Fahrer); Vollverpflegung während der Outdoor-Touren (in der Mongolei fährt ein Koch mit); Kaffee, Tee und 2 l Wasser pro Tag in der Mongolei; Sicherungsschein.

Mitzubringen

Isomatte und Schlafsack für die Zeltübernachtungen, Rucksack für Ein- bis Dreitagestouren.

Packliste (PDF)

Extrakosten

Gabelflug Deutschland-Moskau und Peking-Deutschland ca. 400-800 € (s.o.); Visum Russland (ca. 100 €) und China (ca. 140 €) - die Mongolei ist für Deutsche visumfrei; Eintritte in Museen etc. in den Städten; Selbstverpflegung in den Städten (siehe Reisebeschreibung Tag für Tag); Reiserücktrittskosten- und Auslandsreisekrankenversicherung (letztere ist obligatorisch).
Bei Interesse berät Euch KNUT-Reisen gerne bei der Flugbuchung!

 

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